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Die Zeitung zum Sonntag.

Polizeibericht: Bleioxid: Polizei stoppt Transport

Bei einer Verkehrskontrolle hat eine Streife der Autobahnpolizei Göttingen einen Lkw vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Am Dienstagnachmittag überprüften die Beamten den in Fahrtrichtung Nord fahrenden Sattelzug und zogen ihn an der Anschlussstelle Göttingen aus dem Verkehr, um ihn auf dem Gelände der Autobahnmeisterei näher in Augenschein zu nehmen.

Wie sich herausstellte, hafteten an einigen der sechs Container auf der Ladefläche Rückstände von Bleioxid. „Das leuchtend orange Pulver dient unter anderem zur Herstellung von Bleibatterien“, sagt Dr. Rainer Hartmann, der als Sachverständiger vor Ort war. Er nahm mit einem Spatel Pulverproben, die als Asservat verwahrt werden.
„Bleioxid ist ein relativ harmloser Stoff, jedoch müssen Gefahrgutgebinde von außen restlos sauber sein, sonst dürfen sie nicht transportiert werden“, sagt Hartmann. Er vermutet, dass beim Verladen des Stoffes unsauber gearbeitet wurde, und dann wird auch ein an sich harmloser Stoff gefährlich. „Und der Fahrer muss es nun ausbaden.“ Bleioxid ist beim Einatmen und Verschlucken giftig und gefährlich für Augen und Atemwege.
Nach Auskunft der Polizei müssen die Container auf der Ladefläche des Sattelzuges auseinander gezogen und gereinigt werden. Der Lkw war auf dem Weg von Köln nach Bad Lauterberg.