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Die Zeitung zum Sonntag.

Warnung vor Betrügern: Falsche Polizeibeamte am Telefon aktiv:
Göttingen und Adelebsen betroffen

Im Zweifelsfall schnell auflegen! Themenfoto. Foto: Erwin Wodicka - BilderBox.com

Falsche Polizeibeamte haben am Montag (07.01.19) erneut Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet Göttingen und in Adelebsen angerufen und versucht,
unter Vorspiegelung fadenscheiniger Behauptungen gezielt Informationen über im Haus oder der Wohnung aufbewahrte Wertsachen oder auch vorhandene Tresore zu erlangen. Insgesamt gingen bei der Polizei im Laufe des Montags eine Vielzahl von Mitteilungen über derartige Telefonkontakte ein.

Alle Angerufenen reagierten nach Auskunft der Beamten zum Glück genau richtig und beendeten die Telefonate, ohne auf die Fragen geantwortet zu haben. Zu einem finanziellen Schaden sei es deshalb nach vorliegenden Informationen bislang nicht gekommen.
Die Ermittler der Polizei Göttingen schließen jedoch nicht aus, dass die Betrüger ihre Anrufserie solange weiter fortsetzen werden, bis sie doch noch zum Erfolg kommen.
In den Anrufen tischen die Betrüger zum Beispiel frei erfundene polizeiliche Informationen oder Geschehnisse auf, um die Angerufenen psychisch unter Druck zu setzen oder so sehr zu verunsichern, dass es schließlich zu einer Übergabe von Geld oder Wertsachen kommt.
Die Ermittler raten angesichts der aktuellen Anrufserie zu besonderer Vorsicht und empfehlen die Beachtung folgender Hinweise:
• Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
• Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur
Betrüger.
• Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
• Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!
Auflegen sollten Sie, wenn:
• Sie nicht sicher sind, wer anruft.
• Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, zum Beispiel ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben.
• Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, beziehungsweise Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland.
• Sie der Anrufer unter Druck setzt.
• Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, etwa zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.
Wenn Sie glauben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.
 Weitere Informationen zum Thema „Falscher Polizeibeamter“ finden Sie hier im Internet.