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Gesundheitsamt Göttingen: Impfaktion in den Schulen

Impfaktion 2017 an den Göttinger Schulen! Foto: Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Wie bereits in den vorherigen Jahren führt der Fachbereich Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen auch 2017 eine Aktion zur Verbesserung des Impfschutzes von Jugendlichen durch. Dazu suchen ärztlich geleitete Impfteams zwischen dem 23. Oktober und 22. November 2017 alle sechsten Klassen der Schulen in der Stadt und im Landkreis Göttingen ohne den Altkreis Osterode mit rund 1.900 Schülerinnen und Schülern auf.

Während des Besuches werden alle Impfausweise durchgesehen. Es gibt Beratungen zu fehlenden Impfungen. Falls gewünscht wird direkt in der Schule gegen Windpocken, Masern-Mumps-Röteln und/oder Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten-Kinderlähmung geimpft, wenn die Einverständniserklärung der Eltern vorliegt.In einem Schreiben des Gesundheitsamts an die Eltern heißt es: Kinderlähmung, Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken Meningokokken C, Hepatitis B und HPV sind Infektionskrankheiten, die durch Schutzimpfungen verhindert werden können. Bei der Überprüfung des Impfschutzes der Kinder in den vierten Klassen der Grundschulen seien in vielen Fällen Lücken im Impfschutz festgestellt worden, die geschlossen werden sollen, um den Impfschutz zu verbessern.Ein Kind in diesem Alter sollte zweimal gegen Masern, Mumps, Röteln, einmal gegen Meningokokken C, dreimal gegen Hepatitis B, zweimal gegen HPV bei Mädchen geimpft sein sowie eine Auffrischimpfung gegen Kinderlähmung, Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten erhalten, sofern eine vollständig abgeschlossene Grundimmunisierung im Säuglingsalter erfolgt ist. Die Keuchhustenimpfung kann auch ohne vorherige Grundimmunisierung einen natürlich erworbenen Impfschutz verbessern. Ungeimpfte und bisher nicht an Windpocken erkrankte Kinder- und Jugendliche, sollten zwei Impfungen gegen Windpocken erhalten.

Meningokokken C-, Hepatitis B- und HPV-Impfungen werden in der Schule nicht angeboten. Deswegen müssen sich die Eltern mit einer Ärztin oder einem Arzt in Verbindung setzen.

Der Impfaktion des Gesundheitsamtes ist der Versand von Informationsmaterial sowie von allen notwendigen Unterlagen an Schulen und Eltern vorausgegangen. Ziel der Aktion, die in den vergangenen Jahren sehr gute Resonanz hatte, ist es, durch Information der Eltern in Kombination mit der direkt in der Schule angebotenen Impfmöglichkeit den Impfschutz der gesamten Altersgruppe zu vervollständigen. Denn ein ausreichender Impfschutz ist die beste Vorsorge zur Vermeidung von Infektionskrankheiten, die durch eine vorherige Impfung abgewendet werden können.

Die Eltern sind auch auf weitere Informationen im Internet auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts sowie auf mehrsprachige Hinweise zum Infektionsschutz aufmerksam gemacht worden. Versandt wurden ebenfalls die Vordrucke einer Einverständniserklärung und eines Fragebogens, die – neben dem Impfausweis – ausgefüllt am Impftag in der Schule vorliegen müssen.