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Eine unendliche Geschichte verlängert sich
Die Beerdigung der Südspange!
Um Göttingens umstrittenstes Verkehrsprojekt Südspange (die Verbindung von der B27 nach Rosdorf) wird weiter heftigst gerungen. Oberbürgermeister Wolfgang Meyer ruderte bei einem Treffen im grünen Zentrum jetzt erst einmal zurück. Ist die Südspange schon wieder beerdigt – trotz Geld aus dem Konjunkturpaket?
(Göttingen/bb) So deutlich mag es Meyer nicht formulieren: „Sollte der bisherige Zeitplan bis Ende 2010 wider Erwarten nicht einzuhalten sein, was zur Zeit geprüft wird, werden sich andere Fördermöglichkeiten finden“, so lautet die offizielle Aussage aus dem Rathaus. Nervös sind alle Beteiligten, denn Straßen sind immer ein heißes Thema – besonders in einem Wahljahr. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt, Tom Wedrins, zitiert den Oberbürgermeister: „Die Klamotte ist mir zu heiß!“
Meyer hat wohl die Befürchtung, dass die Stadt, sollte das Bauwerk nicht fertig werden, auf einem Millionenbetrag sitzenbleibt – den sie nicht hat. Zudem müssten zwei Bebauungs-Pläne, einer in Göttingen und einer in Rosdorf, oder ein Planfeststellungsverfahren mit Einspruchsmöglichkeit durchgeführt werden. Das würde nach sozialdemokratischer Einschätzung so schnell nicht funktionieren. Aber 2010 muss alles fertig sein, sonst gibt’s kein Geld aus dem Konjunkturprogramm. „Das ist aber noch nicht die Beerdigung der Südspange“, so Wedrins, der auf einen Baubeginn im Jahr 2013 setzt. „Das sollten wir schon im Sommer im Rat beschließen.“
Wenn es nach Ulrich Holefleisch von den Grünen, geht, dann wird es die Südspange nie geben. „Wir sollten kein Geld für eine Straße ausgeben, die für Mensch und Natur zwiespältig ist.“ Er weist darauf hin, dass bis 2020 40 Prozent CO2 eingespart werden müssen und fordert entsprechende Verkehrskonzepte. „Eine Südspange lädt vielmehr zur Aktivierung des Autoverkehrs ein.“
„Der Oberbürgermeister ist in Sachen Südspange wie ein Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt, Fritz Güntzler. Er glaubt nicht daran, dass eine Südspange im Jahr 2013 noch realisiert werden kann. „Wir haben eine Finanzkrise und die wird auch unsere finanziellen Spielräume erheblich beeinflussen“, befürchtet er. Doch Güntzler bietet der SPD einen Rettungsanker an. „Wenn wir ganz schnell zusammen kommen, dann ist noch eine Umsetzung bis 2010 möglich.“
Ratsherr Ben Schrödter (FDP) sieht in dem Vorgang eine „Kapitulation des OB vor den Grünen“.
Der Eiertanz um die Südspange geht weiter, nun ist wohl die SPD am Zug
Meyer hat wohl die Befürchtung, dass die Stadt, sollte das Bauwerk nicht fertig werden, auf einem Millionenbetrag sitzenbleibt – den sie nicht hat. Zudem müssten zwei Bebauungs-Pläne, einer in Göttingen und einer in Rosdorf, oder ein Planfeststellungsverfahren mit Einspruchsmöglichkeit durchgeführt werden. Das würde nach sozialdemokratischer Einschätzung so schnell nicht funktionieren. Aber 2010 muss alles fertig sein, sonst gibt’s kein Geld aus dem Konjunkturprogramm. „Das ist aber noch nicht die Beerdigung der Südspange“, so Wedrins, der auf einen Baubeginn im Jahr 2013 setzt. „Das sollten wir schon im Sommer im Rat beschließen.“
Wenn es nach Ulrich Holefleisch von den Grünen, geht, dann wird es die Südspange nie geben. „Wir sollten kein Geld für eine Straße ausgeben, die für Mensch und Natur zwiespältig ist.“ Er weist darauf hin, dass bis 2020 40 Prozent CO2 eingespart werden müssen und fordert entsprechende Verkehrskonzepte. „Eine Südspange lädt vielmehr zur Aktivierung des Autoverkehrs ein.“
„Der Oberbürgermeister ist in Sachen Südspange wie ein Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt, Fritz Güntzler. Er glaubt nicht daran, dass eine Südspange im Jahr 2013 noch realisiert werden kann. „Wir haben eine Finanzkrise und die wird auch unsere finanziellen Spielräume erheblich beeinflussen“, befürchtet er. Doch Güntzler bietet der SPD einen Rettungsanker an. „Wenn wir ganz schnell zusammen kommen, dann ist noch eine Umsetzung bis 2010 möglich.“
Ratsherr Ben Schrödter (FDP) sieht in dem Vorgang eine „Kapitulation des OB vor den Grünen“.
Der Eiertanz um die Südspange geht weiter, nun ist wohl die SPD am Zug
