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Polizeibericht
Fieser Trick! Falsche Polizisten
bestehlen zwei Rentnerinnen
Zwei Trickdiebe haben zwei Rentnerinnen bestohlen. Sie hatten sich als Polizeibeamte ausgegeben und sich so Zutritt zu den Wohungen verschafft.
Fieser Trick - Falsche Kriminalbeamte bestehlen
zwei 83 und 94 Jahre alte Rentnerinnen in Göttingen
Göttingen-Hetjershausen, Hasenwinkel und Romstraße Donnerstag, 8. Januar, gegen 14 Uhr und 16.15 Uhr
(jk) - Zwei 83 und 94 Jahre alte Rentnerinnen sind am Donnerstagnachmittag in ihren Wohnungen in der Romstraße und im Göttinger Ortsteil Hetjershausen von falschen Kriminalbeamten bestohlen worden. In beiden Fällen verschafften sich die Betrüger unter dem Vorwand, dass eingebrochen worden sei und man nun Wertgegenstände und Bargeld auf Vollständigkeit oder Abhandenkommen überprüfen wolle, Zutritt in die Wohnungen der Frauen. Leider funktionierte der fiese Trick und führte zum gewünschten Erfolg. Mit insgesamt rund 800 Euro Bargeld machten sich die Täter aus dem Staub.
Den ersten „Besuch“ erhielt eine auf den Rollstuhl angewiesene 94 Jahre alte Frau aus Hetjershausen. Wie die Rentnerin gegenüber der Polizei zu Protokoll gab, klingelte es gegen 14 Uhr an ihrer Haustür. Als sie öffnete, stand ein etwa 50 bis 55 Jahre alter und etwa 1,65 bis 1,70 Meter großer, unbekannter Mann vor ihr. Er gab sich ihr gegenüber als Polizeibeamter aus und schob sie zeitgleich zurück in den Flur. So „wendig und schnell“, dass sie ihm nicht folgen konnte, nahm der Betrüger anschließend alle Räume in Augenschein. Als er plötzlich aus der Wohnung verschwunden war, ohne sich zu verabschieden, stellte die 94-Jährige den Diebstahl von mehreren Hundert Euro Bargeld fest. Der Dieb entkam unerkannt. Beschreibung: etwa 50 bis 55 Jahre alt und 1,65 bis 1,70 Meter groß, kräftige Gestalt, dunkles, kurzes Haar mit Seitenscheitel, rundes Gesicht, sprach akzentfreies Hochdeutsch, bekleidet mit längerem, dunklen Mantel.
Knapp zwei Stunden später wurde eine 83 Jahre alte Frau, die mit ihrem Rollator vom Einkaufen kam, vor ihrem Haus in der Romstraße von zwei unbekannten Männern angesprochen. Beide gaben zunächst vor, ihr „mit den Einkäufen helfen“ zu wollen. Die Göttingerin ließ sie daraufhin zunächst mit ins Haus. Hier behauptete der eine der beiden Unbekannten durch Vorhalten einer „golfarbenen Marke“, dass er Kriminalbeamter sei. Unter dem selben Vorwand wie bei der 94-Jährigen wurden beide in die Wohnung des Opfers eingelassen. Vermutlich während der Altere von beiden die 83-Jährige in ein Gespräch verwickelte, sah sich sein Komplize in der Wohnung um und nahm rund 300 Euro an sich. Kurz danach verschwanden die beiden Männer. Beschreibung: 1) über 50 Jahre alt, korpulent, volles Gesicht, etwa 170 cm groß, bekleidet mit schwarzer Schiebermütze, dicke, dunkle, mittellange Jacke, dunkler Hose, sprach akzentfreies Hochdeutsch; 2) etwas größer als sein Begleiter, schlank, Mitte 20, bekleidet mit einem Basecap, einer dunklen Hose und einer dunklen Jacke.
Sofort eingeleitete Fahnungsmaßnahmen der Polizei verliefen ergebnislos. Ob ein Tatzusammenhang zwischen beiden Trickdiebstählen besteht, ist noch unklar und wird geprüft. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 05 51 / 491 10 13 entgegen.
Ihre Polizei rät:
Insbesondere ältere Menschen sollten zum Schutz vor Trickdieben folgende Ratschläge unbedingt beherzigen: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung! Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den „Türspion“ oder mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch. Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort - legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an. Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig (nach Druck, Foto und Stempel). Sorgen Sie dazu für gute Beleuchtung und benutzen Sie, wenn nötig, eine Sehhilfe. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an. Suchen Sie dazu die Telefonnummer selbst heraus und ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu. Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch. Sprechen Sie sie laut an und rufen Sie um Hilfe. Pflegen Sie Kontakt zu anderen älteren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern. Machen Sie ihnen das Angebot, bei fremden Besuchern an der Wohnungstür zur Sicherheit hinzuzukommen und übergeben Sie für solche Fälle die eigene Telefonnummer. Weitere sinnvolle Tipps erhalten Interessierte auch im Internet unter www.polizei-beratung.de oder bei jeder Polizeidienststelle.
zwei 83 und 94 Jahre alte Rentnerinnen in Göttingen
Göttingen-Hetjershausen, Hasenwinkel und Romstraße Donnerstag, 8. Januar, gegen 14 Uhr und 16.15 Uhr
(jk) - Zwei 83 und 94 Jahre alte Rentnerinnen sind am Donnerstagnachmittag in ihren Wohnungen in der Romstraße und im Göttinger Ortsteil Hetjershausen von falschen Kriminalbeamten bestohlen worden. In beiden Fällen verschafften sich die Betrüger unter dem Vorwand, dass eingebrochen worden sei und man nun Wertgegenstände und Bargeld auf Vollständigkeit oder Abhandenkommen überprüfen wolle, Zutritt in die Wohnungen der Frauen. Leider funktionierte der fiese Trick und führte zum gewünschten Erfolg. Mit insgesamt rund 800 Euro Bargeld machten sich die Täter aus dem Staub.
Den ersten „Besuch“ erhielt eine auf den Rollstuhl angewiesene 94 Jahre alte Frau aus Hetjershausen. Wie die Rentnerin gegenüber der Polizei zu Protokoll gab, klingelte es gegen 14 Uhr an ihrer Haustür. Als sie öffnete, stand ein etwa 50 bis 55 Jahre alter und etwa 1,65 bis 1,70 Meter großer, unbekannter Mann vor ihr. Er gab sich ihr gegenüber als Polizeibeamter aus und schob sie zeitgleich zurück in den Flur. So „wendig und schnell“, dass sie ihm nicht folgen konnte, nahm der Betrüger anschließend alle Räume in Augenschein. Als er plötzlich aus der Wohnung verschwunden war, ohne sich zu verabschieden, stellte die 94-Jährige den Diebstahl von mehreren Hundert Euro Bargeld fest. Der Dieb entkam unerkannt. Beschreibung: etwa 50 bis 55 Jahre alt und 1,65 bis 1,70 Meter groß, kräftige Gestalt, dunkles, kurzes Haar mit Seitenscheitel, rundes Gesicht, sprach akzentfreies Hochdeutsch, bekleidet mit längerem, dunklen Mantel.
Knapp zwei Stunden später wurde eine 83 Jahre alte Frau, die mit ihrem Rollator vom Einkaufen kam, vor ihrem Haus in der Romstraße von zwei unbekannten Männern angesprochen. Beide gaben zunächst vor, ihr „mit den Einkäufen helfen“ zu wollen. Die Göttingerin ließ sie daraufhin zunächst mit ins Haus. Hier behauptete der eine der beiden Unbekannten durch Vorhalten einer „golfarbenen Marke“, dass er Kriminalbeamter sei. Unter dem selben Vorwand wie bei der 94-Jährigen wurden beide in die Wohnung des Opfers eingelassen. Vermutlich während der Altere von beiden die 83-Jährige in ein Gespräch verwickelte, sah sich sein Komplize in der Wohnung um und nahm rund 300 Euro an sich. Kurz danach verschwanden die beiden Männer. Beschreibung: 1) über 50 Jahre alt, korpulent, volles Gesicht, etwa 170 cm groß, bekleidet mit schwarzer Schiebermütze, dicke, dunkle, mittellange Jacke, dunkler Hose, sprach akzentfreies Hochdeutsch; 2) etwas größer als sein Begleiter, schlank, Mitte 20, bekleidet mit einem Basecap, einer dunklen Hose und einer dunklen Jacke.
Sofort eingeleitete Fahnungsmaßnahmen der Polizei verliefen ergebnislos. Ob ein Tatzusammenhang zwischen beiden Trickdiebstählen besteht, ist noch unklar und wird geprüft. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 05 51 / 491 10 13 entgegen.
Ihre Polizei rät:
Insbesondere ältere Menschen sollten zum Schutz vor Trickdieben folgende Ratschläge unbedingt beherzigen: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung! Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den „Türspion“ oder mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch. Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort - legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an. Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig (nach Druck, Foto und Stempel). Sorgen Sie dazu für gute Beleuchtung und benutzen Sie, wenn nötig, eine Sehhilfe. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an. Suchen Sie dazu die Telefonnummer selbst heraus und ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu. Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch. Sprechen Sie sie laut an und rufen Sie um Hilfe. Pflegen Sie Kontakt zu anderen älteren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern. Machen Sie ihnen das Angebot, bei fremden Besuchern an der Wohnungstür zur Sicherheit hinzuzukommen und übergeben Sie für solche Fälle die eigene Telefonnummer. Weitere sinnvolle Tipps erhalten Interessierte auch im Internet unter www.polizei-beratung.de oder bei jeder Polizeidienststelle.
