Freitag, 30. Juli 2010

- letzte Aktualisierung: 30.07.2010 um 02:21 Uhr


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Polizeibericht

Knapp an der Katastrophe vorbei

Foto: Wenzel

Foto: Wenzel

Nach einem Lkw-Unfall auf der A7 auf der Werratalbrücke kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Nach Angaben der Feuerwehr wäre es fast zu einer Katastrophe gekommen. Bei einem weiteren Unfall in Göttingen auf der Kasseler Landstraße wurden sechs Personen verletzt.

Tanklastzug streift Leitplanke auf der Werratalbrücke

A7, Fahrtrichtung Kassel, Werratalbrücke, Donnerstag, 18. Dezember, gegen 8.40 Uhr

(jk) Vermutlich aus Unachtsamkeit ist am Donnerstagmorgen gegen 8.40 Uhr auf der A7 in Höhe der Werratalbrücke ein 52 Jahre alter Fahrer eines Gefahrgut-Sattelzuges aus dem Raum Duisburg mit seinem mit „Nonylphenol“ beladenen Tanklastzug ins Schleudern geraten. Das Fahrzeug geriet zu weit nach rechts auf den Standstreifen und touchierte die Außenschutzplanke, die bei der Kollision auf einer Länge von etwa 200 Meter erheblich beschädigt wurde. Der Fahrer blieb unverletzt. Der mit dem unter anderem umweltgefährlichen Nonylphenol beladene Eintankauflieger blieb zum Glück unversehrt, so dass der giftige und ätzende Stoff nicht freigesetzt wurde. Wäre der Tanklastzug von der 16 Meter hohen Brücke gestürzt, hätte es nach Angaben der Feuerwehr zu einer Katastrophe kommen können. Aus dem aufgerissenen Kraftstofftank des Lkw traten rund 400 Liter Diesel aus und liefen auf die Fahrbahn und über das vorhandene Abflusssystem der Werratalbrücke. Rund 100 Liter Diesel konnten von der Freiwilligen Feuerwehr Hedemünden aus dem beschädigten Tank abgepumpt werden. In den entlang der Bundesstraße 80 unterhalb der Werratalbrücke vorhandenen Ölabscheidesystemen wurden die Dieselrückstände aufgefangen und durch eine Spezialfirma fachgerecht entsorgt. Das Gewässer der Werra wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 55 000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung des Lastzuges mussten der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen gesperrt werden. Weil der Verkehr zweispurig an der Unfallstelle vorbei fahren konnte, kam es zu keiner Staubildung. Da später an der Unfallstelle eine Stahlschutzwand errichtet, wurde die die beschädigte Außenschutzplanke ersetzten sollte, musste der mittlere Fahrstreifen gesperrt werden. Dabei kam es am Nachmittags zu Staus bis zu drei Kilometern Länge.
An der Unfallstelle waren unter anderem ein Beamter der Wasserschutzpolizeistation Hameln/Außenstelle Hann. Münden, Beamte der Polizei Hann. Münden sowie Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Hann. Münden und Hedemünden im Einsatz.



Unfall auf der Kasseler Landstraße: Sechs Verletzte!

Göttingen, Kasseler Landstraße, Mittwoch, 17. Oktober, 22.20 Uhr

(jk) - Beim Zusammenstoß zwischen einem Opel Corsa und einem BMW 325i sind am Mittwochabend gegen 22.20 Uhr auf der Kasseler Landstraße in Höhe der Kreuzung zum Lütjen Feldsweg sechs Menschen verletzt worden. Alle wurden in Göttinger Krankenhäuser eingeliefert. Ersten Erkenntnissen zufolge übersah der aus Richtung Innenstadt kommende 21 Jahre alte Fahrer des mit drei Insassen besetzten Opel Corsa beim Linksabbiegen von der Kasseler Landstraße in den Lütjen Feldsweg einen entgegenkommenden und stadteinwärts fahrenden BMW. Als der 21-Jährige den herannahenden Pkw bemerkte, gab er eigenen Angaben zufolge noch Gas, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dies schlug aber fehl. Der BMW, in dem zwei 20 und 24 Jahre alte Männer aus Göttingen saßen, erfasste den Opel am Heck. Das Fahrzeug drehte sich durch den Aufprall um 180 Grad, bevor es zum Halten kam. Bei dem Zusammenstoß wurden alle sechs Insassen beider Fahrzeuge verletzt. An den Wagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 10000 Euro.



15 Patenbäume professionell abgesägt

Dransfeld, Wallweg, Nacht zum Donnerstag, 18. Dezember

(jk) - Entlang des Wallweges in Dransfeld haben Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag insgesamt 15 neu gepflanzte Bäume auf einer Höhe von etwa einem Meter abgesägt und beschädigt. Mehrere Mitbürgerinnen und Mitbürger hatten erst kürzlich Patenschaften für die Bäume übernommen. Aufgrund der exakten Schnitte geht die Polizei davon aus, dass zur Tatausführung ein Spezialwerkzeug verwendet wurde. Am Tatort haben die Ermittler Spuren gesichert, deren Auswertung derzeit andauert. Die Schadenshöhe wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei Dransfeld unter Telefon 0 55 02 / 21 72.

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