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Verhaftung am Montag
Mitarbeiter stiehlt 370.000 Euro-Buch aus Universitätsbibliothek
Ein spektakulärer Fahndungserfolg von Polizei und Staatsanwaltschaft: Am Montag konnte – wie heute bekannt gegeben wurden – ein Mitarbeiter der Universitätsbibliothek verhaftet werden, der ein 370.000 Euro teures Buch entwendet hat.
(Göttingen / star) Das Buch ist das erste, in dem die Kunst des Navigierens mit Kompass beschrieben ist und stammt aus dem Jahre 1545 von Pedro de Medina. Nur elf Exemplare existieren noch, ein anderes als das Göttinger Buch erzielte im letzten Jahr auf einer Auktion den stolzen Preis von 370.000 Euro.
Bei dem mutmaßlichen Dieb handelt es sich um einen langjährigen Mitarbeiter der Universitätsbibliothek. Er gehört zu einer Handvoll Mitarbeiter, die Zugang zum Sonderachiv haben. Das historische Buch bot er zunächst per Email vom Dienstrechner für 100.000 Euro an, ein holländischer Antiquar war interessiert und bekam die wertvolle Ware einfach als Vorleistung per Postpaket (!) zugesandt. Das macht ihn stutzig und er hielt Rücksprache bei der Göttinger Unibibliothek. Hier geriet er zum Glück nicht an den Dieb, und so wurde umgehend die Polizei alarmiert.
Am 16. November wurde der Diebstahl angezeigt, am 30. November war der Tatverdächtige bereits verhaftet. Auf einer Autobahnraststätte, so dachte er, bekommt er die 100.000 Euro für das Buch überreicht. Tatsächlich aber wartete ein mobiles Einsatzkommando auf ihn. „Alles hat so schnell und super geklappt, weil Universitätsbibliothek, Polizei und Staatsanwaltschaft perfekt zusammengearbeitet haben“, betonte Kriminaldirektor Volker Warnecke auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Er lobte auch die Moral und Ehrlichkeit des holländischen Antiquars.
Der Verdächtige selbst sei „teilgeständig“.
Ob der Universitätsmitarbeiter noch weitere Bücher entwendet hat, wollte Warnecke nicht verraten: „Das ist eine Frage, die wir noch nicht beantworten können, da die Ermittlungen noch auf Hochtouren laufen. Angesichts des spektakulären Diebesguts wollten wir aber so schnell wie möglich die Öffentlichkeit informieren.“
Bei dem mutmaßlichen Dieb handelt es sich um einen langjährigen Mitarbeiter der Universitätsbibliothek. Er gehört zu einer Handvoll Mitarbeiter, die Zugang zum Sonderachiv haben. Das historische Buch bot er zunächst per Email vom Dienstrechner für 100.000 Euro an, ein holländischer Antiquar war interessiert und bekam die wertvolle Ware einfach als Vorleistung per Postpaket (!) zugesandt. Das macht ihn stutzig und er hielt Rücksprache bei der Göttinger Unibibliothek. Hier geriet er zum Glück nicht an den Dieb, und so wurde umgehend die Polizei alarmiert.
Am 16. November wurde der Diebstahl angezeigt, am 30. November war der Tatverdächtige bereits verhaftet. Auf einer Autobahnraststätte, so dachte er, bekommt er die 100.000 Euro für das Buch überreicht. Tatsächlich aber wartete ein mobiles Einsatzkommando auf ihn. „Alles hat so schnell und super geklappt, weil Universitätsbibliothek, Polizei und Staatsanwaltschaft perfekt zusammengearbeitet haben“, betonte Kriminaldirektor Volker Warnecke auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Er lobte auch die Moral und Ehrlichkeit des holländischen Antiquars.
Der Verdächtige selbst sei „teilgeständig“.
Ob der Universitätsmitarbeiter noch weitere Bücher entwendet hat, wollte Warnecke nicht verraten: „Das ist eine Frage, die wir noch nicht beantworten können, da die Ermittlungen noch auf Hochtouren laufen. Angesichts des spektakulären Diebesguts wollten wir aber so schnell wie möglich die Öffentlichkeit informieren.“